Jagstregion zieht Jahresbilanz

Am 18. April 2018 fand die Jahreshauptversammlung des LEADER-Vereins Bürgerschaftliche Regionalentwicklung Jagstregion e.V. im Bürgersaal des Rathauses Frankenhardt statt. Neben der Genehmigung des Jahres- und Kassenberichts und Nachwahlen im Beirat standen Informationen über aktuelle Vorhaben auf dem Programm.


Einladung zur Mitgliederversammlung 2018

Am 18. April 2018 findet um 18:30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Frankenhardt, Crailsheimer Str. 3, 74586 Frankenhardt-Gründelhardt die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins Bürgerschaftliche Regionalentwicklung Jagstregion statt. Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Die Bürgerschaftliche Regionalentwicklung Jagstregion e.V. setzt sich durch die Teilnahme am Förderprogramm LEADER für die Strukturentwicklung in der Jagstregion ein, zu der sich neun Kommunen aus dem Landkreis Schwäbisch-Hall und 18 Kommunen aus dem Ostalbkreis zusammengeschlossen haben. Ferner erarbeitet der Verein eigene Projekte und Strategien, um die Region zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Der Verein betreibt eine Geschäftsstelle im Rathaus in Rosenberg, die alle Bürgerinnen und Bürger in Fragen der Regionalentwicklung und Projektförderung berät.

Auf der Mitgliederversammlung wird über die Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtet und über geplante Vorhaben informiert. Die Einladung richtet sich auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich ein Bild über die örtlichen LEADER-Aktivitäten verschaffen wollen.


Newsletter März 2018

Das neue Jahr 2018 hat engagiert begonnen. Einen Überblick über die aktuellen Aktivitäten liefert Ihnen der neue Newsletter.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.


Neue LEADER-Projekte werden gesucht

Zum ersten Mal im neuen Jahr ruft die LEADER-Aktionsgruppe Jagstregion zur Einreichung von Projektanträgen auf.

Gefördert werden können Projekte, die die Standort- und Lebensqualität in der Region verbessern. LEADER-Projekte sollen für die Region etwas Neues oder Einzigartiges leisten und langfristig positive wirtschaftliche, soziale und ökologische Wirkungen aufweisen. Die Projektideen müssen sich in den definierten Handlungsfeldern der Jagstregion „Gemeinschaft und Leben“, „Bildung und Arbeit“, „Ländlicher Raum und Nachhaltige Entwicklung“ sowie „Freizeit und Kultur“ wiederfinden.

Insgesamt stehen 300.000 € EU-Mittel zuzüglich entsprechender Landesmittel für die Projektförderung zur Verfügung. Bis zum 7. Mai 2018 haben interessierte Projektträger Zeit, ihre Anträge zu stellen. Das Entscheidungsgremium des Vereins Bürgerschaftliche Regionalentwicklung Jagstregion wird voraussichtlich am 26. Juli 2018 über die eingereichten Projekte beraten.

Vor der Einreichung eines Projektantrags empfiehlt sich in jedem Fall der Kontakt zum LEADER-Regionalmanagement, um die Förderfähigkeit der Projektidee zu klären. Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement der Jagstregion (info@jagstregion.de, 07967/9000-10).


Kultur im ländlichen Raum weiterentwickeln

Über 100 Kulturakteure und Vertreter/innen kultureller Einrichtungen, Verbände und der Verwaltung diskutierten am Montag über Herausforderungen und Unterstüt-zungsbedarfe zukunftsweisender Kulturarbeit im ländlichen Raum. Anlass war die Kulturplattform #3 der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, die im Landesthe-ater Tübingen im Rahmen des bundesweiten Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ stattfand. Im Vorfeld trafen sich hochrangige Vertreter/innen der Land-kreise, Regierungspräsidien und Ministerien, um darüber zu beraten, wie die Kultur in ländlichen Räumen ausgehend von den Erfahrungen des Projektes „Lernende Kultur-region“ ab 2021 gestärkt werden kann. „Eine Fortsetzung des Projektes ist nur denk-bar, wenn Kommunen, Landkreise, Regierungspräsidien und das Land gemeinsam Verantwortung übernehmen“, so Staatssekretärin Olschowski. Um die Ressourcen für Kultur sinnvoll einzusetzen, seien Kooperationen und vernetzte Konzepte vonnöten. „Im Verbund und mit der Entwicklung spezifischer Stärken ist eine gute Zukunftsper-spektive möglich, dank der viele Menschen erreicht werden können.“ Auch Landrat Pavel sprach sich für die Fortsetzung der Zusammenarbeit als Kulturregion aus: „Die Zukunft des Projektes braucht unser gemeinsames Engagement, die Vernetzung der Landkreise und Allianzen zwischen Kultur, Politik und Verwaltung. Wir müssen Rah-menbedingungen gestalten, die nachhaltige, gesellschaftsrelevante und identitätsstif-tende Kulturarbeit in unserer Region ermöglichen.“ Samo Darian, Leiter des TRAFO-Programms sagte: „Wir freuen uns, dass die TRAFO-Modellregion Schwäbische Alb nicht nur zukunftsweisende Kulturprojekte entwickelt, sondern sich auch politisch vernetzt, um gemeinsam an der Weiterentwicklung der Kulturregion zu arbeiten. Mit diesen Allianzen entwickelt sich ein Modell, das beispielgebend für andere ländlich geprägte Regionen ist.“