LEADER-Aktionsgebiet Jagstregion

Die Jagstregion, bestehend aus 18 Gemeinden des Ostalbkreises und 9 Gemeinden aus dem Landkreis Schwäbisch Hall, wurde für die Förderperiode 2014 – 2020 als LEADER-Aktionsgebiet ausgewählt. Die Jagstregion kann in diesem Zeitraum bis zu 2,8 Millionen Euro an EU-Fördermitteln für Projekte in der Region abrufen. Diese werden mitunter zusätzlich durch Landesmittel ergänzt. Das übergeordnete Ziel ist dabei, die Region sozial, kulturell und wirtschaftlich zu stärken und weiterzuentwickeln.


Im Regionalen Entwicklungskonzept haben die Akteure der Jagstregion ihre eigenen Förderprioritäten entwickelt. Sie streben Fortschritte in vier Handlungsfeldern an:

  1. Gemeinschaft und Leben
  2. Bildung und Arbeit
  3. Ländlicher Raum und Nachhaltige Entwicklung
  4. Freizeit und Kultur. 

In diesen Aktionsbereichen müssen sich die zukünftigen LEADER-Projekte verorten lassen.


Bürgerbeteiligung wird hier groß geschrieben und so werden die regionalen LEADER-Prozesse durch den Verein Bürgerschaftliche Regionalentwicklung Jagstregion e.V. begleitet. Innerhalb dieses Vereins fallen die Entscheidungen darüber, welche Projekte in der Jagstregion mit Fördermitteln unterstützt werden sollen. Eine Mitgliedschaft im Verein „Bürgerschaftliche Regionalentwicklung Jagstregion" steht allen Bürgerinnen und Bürgern der beteiligten Kommunen, juristischen Personen des öffentlichen und des Privatrechts sowie Personenhandelsgesellschaften aus der Raumschaft offen. Den Mitgliedsantrag können Sie auf dieser Website unter „Downloads" abrufen.


Falls Sie selbst tätig werden wollen und eine Projektidee für die Jagstregion haben, können Sie jederzeit mit unseren Regionalmanagern der LEADER-Geschäftsstelle in Rosenberg Kontakt aufnehmen. Sie stehen Ihnen sehr gerne beratend und organisatorisch zur Seite. Die Kontaktdaten finden am Ende dieser Seite.

 

  

Aktuelles

Einladung „Ländlicher Raum – Raum mit Zukunft?!“

Datum: Samstag, 17. November 2018
Beginn: 17:00 Uhr
Ort: Turn- und Festhalle Großaltdorf, Kirchbergstraße 11, 74541 Vellberg-Großaltdorf

Städtische Regionen wachsen, der ländliche Raum verliert – ist es so einfach? Viele Arbeitsplätze und Berufsmöglichkeiten finden sich in den Verdichtungsräumen. Dies ist vor allem für junge Menschen interessant: Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten, ein größeres Freizeitangebot und kurze Wege locken. Wie kann der ländliche Raum da mithalten? Was ist die Qualität ländlicher Räume in Baden-Württemberg und speziell in unserer Region?

Die Europäische Union (EU) und das Land Baden-Württemberg unterstützen die Entwicklung im ländlichen Raum mit speziellen Förderprogrammen wie z.B. der europäischen LEADER-Initiative. Unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern setzen zahlreiche Förderprojekte neue Impulse für mehr Lebensqualität und Wertschöpfung in ländlichen Gebieten.

Doch wie sieht die Zukunft auf dem Land aus? Zwischenzeitlich liegen die Vorschläge der EU-Kommission für die Ausgestaltung des Mehrjährigen Finanzrahmens 2021-2027 und der Programme für den ländlichen Raum auf dem Tisch. Und seitdem wird kontrovers diskutiert. Es geht um Fragen der finanziellen Verteilung, der inhaltlichen Absichten und um die erforderliche Neuausrichtung und Vereinfachung der EU-Programme.

Was sind die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger und lokalen Akteure an die zukünftige Politik der EU für den ländlichen Raum und an das LEADER-Programm? Für welche Herausforderungen wird Unterstützung benötigt? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen in einem Bürgerdialog diskutieren.


Einladung zum Vereinsforum der Jagstregion

Datum: Samstag, 10. November 2018
Beginn: 9:30 Uhr
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Unterwilflingen, Krautgarten 12,
73485 Unterschneidheim

Vereine sind ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und machen unsere Gemeinden liebens- und lebenswert. Für jeden Verein ist es wichtig, die Mitglieder effektiv anzusprechen und für Interessenten attraktiv zu sein. Doch damit nicht genug, zu bestehenden Rechten und Pflichten kommen mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) seit 2018 neue Anforderungen auf Vorstände und Vereinsmitglieder zu.

Im Vereinsforum der Jagstregion möchten wir auf diese Themen aus der Vereinsarbeit eingehen und Sie so bei Ihren Aufgaben im Ehrenamt unterstützen.

Damit möchten wir als LEADER-Aktionsgruppe Jagstregion eine Hilfestellung geben, um die Kompetenzen der Vereine in unserer Region zu stärken. Denn Engagementförderung im ländlichen Raum bedeutet auch den Erhalt und die Weiterentwicklung von lokaler Lebenskultur und Lebensqualität.


Stadtpark an der Jagst in Lauchheim eingeweiht

Rund 350 Besucher feierten die Einweihung des neuen Stadtparks an der Jagst in Lauchheim, der für die Jagstregion ein Projekt der ersten Stunde ist.

Bürgermeisterin Andrea Schnele freute sich über das neue Schmuckstück der Stadt und Landrat Klaus Pavel prophezeite humorvoll, dass dieses vielleicht der Grundstein für die nächste Gartenschau-Bewerbung im Ostalbkreis sein könnte. Beide betonten, dass die LEADER-Förderung das Projekt erst möglich gemacht habe und bedankten sich für die Unterstützung durch die Bürgerschaftliche Regionalentwicklung Jagstregion und die Europäische Union.

Im Namen der Jagstregion gratulierte die Vorsitzende Regina Gloning zur gelungenen Umsetzung des neuen Treffpunkts für Jung und Alt im Ortszentrum. Ein großes Lob ging hierbei auch an den ausführenden Landschaftsplaner Andreas Walter, der sich auch als Mitglied der Aktionsgruppe aktiv für die Entwicklung der Jagstregion engagiert.

Den kirchlichen Segen für die beiden Bauprojekte spendete Pfarrer Dr. Pius Adiele und Martin Gerken in Vertretung von Pfarrerin Damaris Langfeldt - wobei gleichzeitig auch von oben noch Wasser hinzukam.

Zur feierlichen Stimmung trugen auch die Musikstücke der Stadtkapelle Lauchheim und der Concordia Lauchheim bei, die eigens für die Einweihung sogar einen selbstgetexteten Kanon auf den Stadtpark präsentierten.

Nach der Durchtrennung des Bandes erkundeten die Bürgerinnen und Bürger gespannt ihren neues Ortszentrum. Insbesondere die Hüpfsteine über das Wasser forderten zahlreiche Kinder heraus, spielend die Jagst zu überqueren. Aber auch die Mehrgenerationen-Fitnessgeräte und das Bodentrampolin wurden gleich ausprobiert und der Stadtpark so mit Leben gefüllt.


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