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Freizeit und Kultur

Generationenübergreifende Badestellen am Stausee Rainau-Buch

Projektträger: Zweckverband Erholungsgebiet Rainau-Buch

Am Stausee Rainau-Buch werden neue Badestellen erschlossen, um neue Attraktionen und Einstiegsmöglichkeiten in den See zu schaffen und diesen so für die Besucher zu attraktivieren. Jung und Alt werden mit den neuen Badestellen angesprochen, so dass der Bucher Stausee zu einem Ausflugsziel für alle Generationen wird.

Für mobilitätseingeschränkte Personen  wird ein barrierefreier Einstieg ins Wasser errichtet. Der Einstieg führt mit einem Gefälle von unter 6% über mehrere Zwischenpodeste bis in eine Wassertiefe von ungefähr 80cm. Ein beiderseitiges Geländer mit Radabweisern gibt sicheren Halt entlang des Stegs. Der Badesteg wird mit speziellen Betonplatten ausgebildet, die besondere Rutschfestigkeit bieten. Am Ende des Stegs befindet sich ein Plateau, auf dem der Rollstuhl befestigt wird und von dem aus sich der Rollstuhlfahrer ins Wasser gleiten lassen kann.

Auf der anderen Seite des bestehenden Sandstrands liegt der neue Bade- und Schwimmsteg. Dieser wird 25 Meter weit in den See hineinragen und grenzt damit den gesamten Nichtschwimmerbereich ab. Am Ende des Stegs werden Badeleitern zum Einstieg in das Wasser angebracht. Durch den Verzicht auf ein Geländer, wird das Sitzen auf dem Holzsteg möglich und man kann auch einfach nur die Füße in das kühle Nass eintauchen. Es ist eine Unterkonstruktion des Holzstegs aus Stahl vorgesehen.

Für größere Kinder und Jugendliche wird als Attraktion am See ein Ziehfloß auf dem Wasser errichtet. Dieses Bewegungsprinzip wurde bereits bei den Römern zur Überbrückung von kleinen Gewässern eingesetzt und kann zukünftig auf dem Bucher Stausee nachempfunden werden. Ein Seil verbindet das Ufer mit einer gegenüberliegenden Schwimminsel. Auf dieser vorgegebenen Bahn wird das Floß durch eigene Kraft von einer Seite zur anderen gezogen. Optisch wird bei der Gestaltung des Floßes und der Schwimminsel das Thema Römer aufgenommen, um den Bezug zum Limes herzustellen und für die Jugend das römische Erbe der Region erlebbar zu machen.

Die neuen Anlagen tragen zur Besucherlenkung bei und entlasten damit auch die Naturbereiche und schützenswerten Biotope am See. Es wird mit durchlässigen Belägen gearbeitet und die bestehenden Bäume in die Planung integriert.


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