Projekte

Ländlicher Raum und Nachhaltige Entwicklung

Hier lebe ich gerne! Natürlich schön - Natur, Kultur, Flora und Fauna

Projektträger: Gemeinde Neuler

Die schöne Lage Neulers in mitten einer abwechslungsreichen Natur bildet die Basis für das vorliegende Projekt. Es handelt sich hierbei um ein umfassendes und multifunktionales Wanderwegekonzept.

Das Ziel soll sein, Anreize zur Erkundung der Umgebung zu schaffen, gemäß dem Titel der Projekts: „Hier lebe ich gerne! Natürlich schön – Landschaft, Kultur, Flora und Fauna." Daher ist es die übergeordnete Zielsetzung des Projekts die prägende Landschaft zu erhalten und bei Einheimischen und Gästen Verständnis für die Natur und die Region zu stärken.

Es werden zwei neue Themenwege angelegt, die sich an bestehende Wege angliedern und auf unterschiedliche Art und Weise die Natur zum Thema haben.

Der Natur-Erlebnis-Weg verläuft zwischen Leinenfirst bis kurz vor Neuler. Für die Anlage des Weges werden bestehende landwirtschaftliche Wege genutzt. Insgesamt werden vier Stationen aufgebaut. Eine davon wird der sog. Biodiversität-Hotspot nahe Leinenfirst sein. Hier wird eine naturnahe Freizeitfläche gestaltet, die durch Heckenbepflanzung, Insektenhotel und Ähnliches die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren fördern wird. Weiter werden dort Kinder und Jugendliche mit Hüpfpalisaden, Baumstämmen zum Balancieren, aber auch einem Bolzplatz zum Spielen in der Natur eingeladen.

Mit einem spirituellen Ansatz wird der Bruder-Klaus-Weg auf die Natur aufmerksam machen. Bruder Klaus ist der Nationalheilige der Schweiz und ihm ist in Ramsenstrut die Kapelle geweiht. Die Verehrung von Bruder Klaus ist in der Gemeinde fest verankert. Sein Leben und seine Botschaften sollen auf dem Bruder-Klaus-Weg in sieben Stationen erfahrbar werden. Bei der Gestaltung der Stationen wirkt auch die örtliche Schnitzergruppe „Skulpturies" mit.

Das Projekt gliedert sich an örtliche und überortliche Wege wie dem Ostalb-Limes-Rad- und Wanderweg, dem Kocher-Jagst-Radweg sowie dem Skulpturenweg zwischen Neuler und Hüttlingen an.

Die Bürgerinnen und Bürger bringen sich bei der Umsetzung der Maßnahme ein. Weiter sollen die Themenwege durch verschiedene Veranstaltungen im Jahr belebt werden, unter anderem ist hier eine Kooperation mit der Schweizer Bruder-Klaus-Gesellschaft vorgesehen.

Bei dem vorliegenden Projekt handelt es sich nicht um eine klassische Anlage von Themenwegen. Vielmehr möchte man hier durch einen ganzheitlichen und multifunktionalen Ansatz verschiedene Zielsetzungen miteinander verbinden. Es geht um Naturerlebnis, die Steigerung von Wohn- und Lebensqualität und die Schaffung neuer Freizeitangebote. Im Ergebnis entsteht nicht nur ein Mehrwert für die Neulemer Bevölkerung, sondern auch für Gäste aus der Region.


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