Newsletter März 2018

Das neue Jahr 2018 hat engagiert begonnen. Einen Überblick über die aktuellen Aktivitäten liefert Ihnen der neue Newsletter.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.


Neue LEADER-Projekte werden gesucht

Zum ersten Mal im neuen Jahr ruft die LEADER-Aktionsgruppe Jagstregion zur Einreichung von Projektanträgen auf.

Gefördert werden können Projekte, die die Standort- und Lebensqualität in der Region verbessern. LEADER-Projekte sollen für die Region etwas Neues oder Einzigartiges leisten und langfristig positive wirtschaftliche, soziale und ökologische Wirkungen aufweisen. Die Projektideen müssen sich in den definierten Handlungsfeldern der Jagstregion „Gemeinschaft und Leben“, „Bildung und Arbeit“, „Ländlicher Raum und Nachhaltige Entwicklung“ sowie „Freizeit und Kultur“ wiederfinden.

Insgesamt stehen 300.000 € EU-Mittel zuzüglich entsprechender Landesmittel für die Projektförderung zur Verfügung. Bis zum 7. Mai 2018 haben interessierte Projektträger Zeit, ihre Anträge zu stellen. Das Entscheidungsgremium des Vereins Bürgerschaftliche Regionalentwicklung Jagstregion wird voraussichtlich am 26. Juli 2018 über die eingereichten Projekte beraten.

Vor der Einreichung eines Projektantrags empfiehlt sich in jedem Fall der Kontakt zum LEADER-Regionalmanagement, um die Förderfähigkeit der Projektidee zu klären. Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement der Jagstregion (info@jagstregion.de, 07967/9000-10).


Kultur im ländlichen Raum weiterentwickeln

Über 100 Kulturakteure und Vertreter/innen kultureller Einrichtungen, Verbände und der Verwaltung diskutierten am Montag über Herausforderungen und Unterstüt-zungsbedarfe zukunftsweisender Kulturarbeit im ländlichen Raum. Anlass war die Kulturplattform #3 der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, die im Landesthe-ater Tübingen im Rahmen des bundesweiten Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ stattfand. Im Vorfeld trafen sich hochrangige Vertreter/innen der Land-kreise, Regierungspräsidien und Ministerien, um darüber zu beraten, wie die Kultur in ländlichen Räumen ausgehend von den Erfahrungen des Projektes „Lernende Kultur-region“ ab 2021 gestärkt werden kann. „Eine Fortsetzung des Projektes ist nur denk-bar, wenn Kommunen, Landkreise, Regierungspräsidien und das Land gemeinsam Verantwortung übernehmen“, so Staatssekretärin Olschowski. Um die Ressourcen für Kultur sinnvoll einzusetzen, seien Kooperationen und vernetzte Konzepte vonnöten. „Im Verbund und mit der Entwicklung spezifischer Stärken ist eine gute Zukunftsper-spektive möglich, dank der viele Menschen erreicht werden können.“ Auch Landrat Pavel sprach sich für die Fortsetzung der Zusammenarbeit als Kulturregion aus: „Die Zukunft des Projektes braucht unser gemeinsames Engagement, die Vernetzung der Landkreise und Allianzen zwischen Kultur, Politik und Verwaltung. Wir müssen Rah-menbedingungen gestalten, die nachhaltige, gesellschaftsrelevante und identitätsstif-tende Kulturarbeit in unserer Region ermöglichen.“ Samo Darian, Leiter des TRAFO-Programms sagte: „Wir freuen uns, dass die TRAFO-Modellregion Schwäbische Alb nicht nur zukunftsweisende Kulturprojekte entwickelt, sondern sich auch politisch vernetzt, um gemeinsam an der Weiterentwicklung der Kulturregion zu arbeiten. Mit diesen Allianzen entwickelt sich ein Modell, das beispielgebend für andere ländlich geprägte Regionen ist.“


Frisches Geld und frische Ideen für die Region

Am gestrigen Donnerstag, 22.02.2018, wählte die LEADER-Aktionsgruppe Jagstregion in Rosenberg zwei weitere Projekte für eine LEADER-Förderung aus. Anschließend fand ein öffentliches Regionalforum statt, bei dem engagierte Bürgerinnen und Bürger Zukunftsideen für die Region entwickelten.


Kalte Tage, heiße Gespräche – Einladung zum Regionalforum Jagstregion

Seit 2015 setzt sich die LEADER-Aktionsgruppe Jagstregion für die Entwicklung unserer Heimat ein: mit rund 1,5 Mio. € wurden zwischenzeitlich 20 Förderprojekte in der Region unterstützt.
Der Grundgedanke von LEADER ist, dass die Menschen vor Ort bestimmen, wofür die bereitgestellten Fördergelder von EU und Land verwendet werden. Hierzu formulierten 2014 Bürgerinnen und Bürger regionale Entwicklungsziele, die über die Förderprojekte umgesetzt werden.
Zur Halbzeit der Förderperiode möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, ob die ursprünglich gesetzten Ziele noch zu den Herausforderungen der Region passen und mit welchen Schwerpunkten der LEADER-Prozess weiter gestaltet werden soll.